Was ist Diabetes?

Die Zuckerkrankheit (umgangssprachlich kurz: „Zucker“) oder der Diabetes mellitus (kurz: Diabetes) ist von anhaltend (chronisch) zu hohen Blutzuckerwerten gekennzeichnet. Für diesen zu hohen Blutzucker ist eine Störung im Blutzuckerregelkreis verantwortlich, die verschiedene Ursachen haben kann. Entsprechend dieser Ursachen wird diese Stoffwechselerkrankung in unterschiedliche Typen eingeteilt, wobei die beiden Formen Typ 1 und Typ 2 nahezu 99 Prozent der Fälle ausmachen. Diabetes betrifft Männer und Frauen in jedem Lebensalter.
Welche Symptome treten beim Diabetes auf?
Folgende Symptome treten bei erhöhtem Blutzucker auf:
· Häufiges Wasserlassen (Polyurie)
· Starker Durst (Polydipsie)
· Geringer Appetit und Gewichtsverlust, Heißhungerattacken
· Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kraftlosigkeit
· Mundtrockenheit und nächtliche Wadenkrämpfe
Diese Symptome treten beim Typ-1 und Typ-2 auf. Bei Typ-1-Diabetikern entwickeln sich die Symptome allerdings relativ schnell, innerhalb von einigen Tagen bis wenigen Wochen. Typ-2-Diabetes entwickelt sich meist über einen weit längeren Zeitraum (bis zu zehn Jahren). Lange Zeit treten keine oder nur geringe Symptome auf, weshalb Typ-2-Diabetiker auch oft lange unentdeckt bleiben.
Diagnose eines Diabetes?
Bei einem Verdacht auf Diabetes werden beim Arzt (und nicht in der Apotheke!) bestimmte Untersuchungen durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen.
Untersuchungen:
Ein Diabetes kann auf unterschiedliche Art entdeckt werden. Beim Typ 1-Diabetes sind die Symptome gravierend und erfordern meist eine sofortige ärztliche Versorgung. Ein Typ 2-Diabetes wird bei Routineuntersuchungen oft zufällig entdeckt. Da der Typ 2-Diabetes häufig mit anderen Erkrankungen auftritt, sollten Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie), Fettstoffwechselstörungen oder Übergewicht vermehrt auf das Auftreten eines Diabetes untersucht werden. Die Kombination dieser Erkrankungen (Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung) wird auch als Wohlstandssyndrom oder metabolisches Syndrom bezeichnet.
Diabetes kann vererbt werden. Deshalb sollten Angehörige von Menschen mit Diabetes besonders häufig untersucht werden. Ist ein Typ 1-Diabetes innerhalb einer Familie bekannt, kann ein spezieller Antikörpertest durchgeführt werden, um das individuelle Diabetes-Risiko abzuschätzen. Da die Vererblichkeit des Typ 2-Diabetes höher ist als beim Typ 1-Diabetes, sollten Kinder oder Geschwister von Menschen mit Typ 2-Diabetes intensiver überwacht werden.
Auch in der Schwangerschaft kann ein Diabetes auftreten. Vier Prozent aller Schwangeren entwickeln einen solchen Gestationsdiabetes. Deshalb wird werdenden Müttern über 30 Jahren eine Vorsorgeuntersuchung auf einen Diabetes empfohlen, jüngeren Frauen bei entsprechenden Symptomen oder Risikofaktoren. Zu diesen Risikofaktoren zählen: Deutliches Übergewicht (BMI >/= 27), Diabetes in der Familie, bereits aufgetretener Schwangerschaftsdiabetes, Geburt eines mehr als 4000 g schweren Kindes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung, gestörte Glukosetoleranz oder erhöhter Nüchternblutzucker.
Unser Service beim Diabetes!

In der heutigen Zeit, ist es wichtig, einen kompetenten Ansprechpartner für die mit der Krankheit verbundenen Probleme zu haben. Die Westfalen-Apotheke kann Sie zum Umgang mit der Diabetes beraten und informieren.
Wir legen viel Wert auf die menschlich-soziale Betreuung und begleiten Sie bei Ihrem Krankheitsverlauf. Neben der fachlichen Beratung und dem Blutzuckertest helfen wir Ihnen aber auch bei praktischen Dingen, wie zum Beispiel dem Bakteriewechsel in Ihrem Blutzuckermessgerät.
Zu Folgenden Themen beraten wir Sie:
· Therapie durch Arzneimittel
· Umgang mit Hilfsmitteln und der Einschätzung von Messwerten
· Vorbeugung gegen Folgekrankheiten
· Mögliche Begleiterkrankungen und deren Folgen
· Psychosoziale Beratung
· Krankheit und Freizeitaktivitäten
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